UFO UNIVERSITÄT

Zur Aktualität einer kritischen Bestandsaufnahme städtischer Politik am Beispiel des Thalia Theaters Halle (S.)


Obwohl man sich vermeintlich zu einer ›Rettung‹ des Thalia Theaters Halle entschließen konnte, wirft doch allein die eklatante Bedrohung des Hauses Fragen auf. Dabei steht die beabsichtigte Abwicklung des Thalia Theaters stellvertretend für die Konsequenzen einer kommunalen Aufsicht über die Kulturbetriebe im Zeichen des Sparzwanges. Den besorgten BürgerInnen sollen die Sachzwänge der Sparpolitik einleuchten, von denen vor allem der Kulturbetrieb betroffen ist. Ebenfalls soll die Antwort der Stadtväter und -mütter einleuchten, eine Teilprivatisierung der Theater und Oper sei die geeignete Maßnahme zu ihrer Erhaltung. Dass das schief ging, hat man begutachten können.
Die ufo-Universität findet das erklärungsbedürftig – auch über den Erhalts des Thalia Theaters hinaus. Was sind denn die Bedingungen und Möglichkeiten für Kultur in der Stadt? Welche Konsequenzen hat die private Leitung durch eine GmbH auf den Kulturbetrieb? Was sagt das über den ›Wert‹ der Theater? Welche Hintergründe haben eigentlich die jüngsten Entwicklungen in der Kulturpolitik der Stadt? Und kann die Forderung einer Schließung des Thalia nicht in Kürze wiederkommen?

 

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